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  • Andreas Notter

Lüften – aber richtig!

Aktualisiert: Apr 13

Ein regelmässiger Luftaustausch im Wohnraum ist wichtig für ein angenehmes und gesundes Raumklima – nicht erst seit Corona. Viele Leute lüften allerdings falsch.


Wer seine Wohnung zu wenig lüftet, riskiert wegen der sich stauenden Feuchtigkeit die Bildung von Schimmel, der nicht nur Schäden an Bausubstanz und Mobiliar verursachen kann, sondern auch toxisch auf Menschen wirkt. Auch Milben fühlen sich je wohler, desto feuchter die Wohnung. Abgestandene Luft ist also wenig zuträglich – doch wie lüftet man, ohne frieren zu müssen?


Stosslüften statt Fenster kippen

«Den häufigsten Fehler, den Mieterinnen und Wohnungsbesitzer machen: Sie kippen ganztags ein Fenster», so Marc Näf, Geschäftsführer der Näf Installationen AG. Damit gehe im Winter enorm viel Wärmeenergie verloren und die Luft werde kaum ausgetauscht. Steht ein Kippfenster ständig offen, verpuffen während eines Winters etwa 200 Liter Heizöl, so Schätzungen des Bundes. Näf empfiehlt deshalb das so genannte Stosslüften: zirka viermal am Tag fünf bis zehn Minuten Durchzug. Der Wärmeverlust hierbei ist gering, da das Mobiliar in der kurzen Zeit kaum abkühlt, die Luft aber ausgetauscht wird.


Immer behaglich dank kontrollierter Lüftung

Am einfachsten geht Lüften in Liegenschaften mit kontrollierter, automatischer Lüftungsanlage. Weil ein Wärmetauscher ein Grossteil der Wärme wieder direkt der Frischluft zuführt, ist nur sehr wenig Heizenergie nötig – die Fachwelt spricht von rund zehn Prozent. «Der Einbau einer kontrollierten Lüftung lohnt sich nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei vielen Umbauten», so Marc Näf. Schöner Nebeneffekt: Dürfen die Fenster zu bleiben, bleibt auch der Umgebungslärm draussen. Nicht nur nachts ein schöner Beitrag an die Lebensqualität!


Näf Installationen berät Sie gerne in allen Fragen von Heizung und Lüftung!

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